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Odo Rumpf

Bildhauer

Schöpfer kinetischer Skulpturen und Gründer des Skulpturengartens Odonien in Köln. Seit über vier Jahrzehnten transformiert Odo Rumpf industrielle Materialien in lebendige Kunstwerke.

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Projekt · 2004

Kölner Kunsthebemaschine

Ein künstlerischer Versuch, ein Angebot, ein Transport zur Hebung einer Zunft

Hilden → Monheim → Köln
Juli 2004
ART-Kolonne

Route

Hilden → Monheim → Köln

Zeitraum

Juli 2004

Geschwindigkeit

6 km/h

Maschine

COLES S1210, Bj. 1957

Leitidee

Produktiv-irritativ

Projektidee

Mit der Kölner Kunsthebemaschine entwickelt Odo Rumpf kein statisches Objekt, sondern eine mobile künstlerische Setzung für die Stadt. Ausgangspunkt ist ein voll funktionstüchtiger fahrbarer Kran des Typs COLES S1210 aus dem Jahr 1957, den Odo Rumpf erworben hat, um ihn der Stadt Köln als kulturelle Hebemaschine zur Verfügung zu stellen — überall dort, wo es notwendig erscheint, für Köln, seine Kultur und seine Wirtschaft produktiv-irritativ zu funktionieren.

Kindermalaktion

Die Überführung der Maschine nach Köln wird selbst zum Kunstereignis: als ART-Kolonne, als Abschied, als Reise und als öffentlicher Prozess. Die Kunsthebemaschine ist weder bloß Skulptur noch bloß Performance noch bloß ironischer Kommentar. Sie ist all das zugleich.

COLES S1210 Kran von 1957

COLES S1210

Die Maschine

Es handelt sich nicht um ein symbolisches Modell, sondern um eine wirkliche, einsatzfähige Maschine mit industrieller Vergangenheit. Genau diese Realität verleiht der Kölner Kunsthebemaschine ihre Kraft. Sie bringt Gewicht, Technik, Materialgeschichte und Authentizität in das Projekt hinein.

Typ

COLES S1210

Baujahr

1957

Tragfähigkeit

10.000 kg

Zustand

Voll funktionstüchtig

Freitag, 2. Juli 2004, 14 Uhr

check-out Party

Dort wird der Kran aus seinem „Dornröschenschlaf der letzten 5 Jahre" erweckt, gestartet, einer Probefahrt und einem Komplett-Check für die Reise nach Köln unterzogen. Zugleich ist die check-out Party ein Verabschiedungsfest mit der Belegschaft, Würstchen und Bier, einem Malwettbewerb unter Leitung von Aloys Cremers sowie dem Schmücken des Krans.

Erweckung aus dem Dornröschenschlaf

Probefahrt und Komplett-Check

Verabschiedung mit der Belegschaft

Würstchen und Bier

Malwettbewerb unter Leitung von Aloys Cremers

Schmücken des Krans

Dienstag, 6. Juli 2004, 9 Uhr

Die ART-Kolonne

Die Kunsthebemaschine wird nicht heimlich verlegt, sondern sichtbar durchs Land bewegt. Genau diese Sichtbarkeit ist der Kunstcharakter des Projekts: Eine langsame, auffällige, ungewöhnliche Kolonne transportiert eine alte Hebemaschine nicht bloß an einen neuen Standort, sondern verändert unterwegs die Wahrnehmung von Straße, Maschine und Öffentlichkeit.

Hilden

9:00 Uhr

Start bei der Firma Erbacher nach check-out Party und Komplett-Check

Abfahrt der ART-Kolonne

Monheim

12:00–14:00 Uhr

Zwischenstopp am Schützenplatz mit Picknick, Performance und Gesprächen

Bezug zu Archos Palingenius

Köln

Später Abend

Ankunft der kulturellen Hebemaschine in ihrer neuen Heimatstadt

Ziel der Reise

6 km/h

Geschwindigkeit der Kolonne

~25 km

Strecke über Landstraßen

Beteiligte

Künstler & Kooperationspartner

Odo Rumpf

Künstler

Aloys Cremers

Ideengeber, Leitung Malwettbewerb

Firma Erbacher

Vorbesitzer des Krans, Gastgeber check-out Party

Impressionen

Check-out Party

Check-out Party bei der Firma Erbacher

Kindermalaktion

Kindermalaktion unter Leitung von Aloys Cremers

Kran vorbereitet

Der Kran wird vorbereitet

Kran Detail

Detail des COLES S1210

Geschmückter Kran

Der geschmückte, reisefertige COLES-Kran

ART-Kolonne 1

ART-Kolonne: Abfahrt

ART-Kolonne 2

ART-Kolonne unterwegs

ART-Kolonne 3

Auf dem Weg nach Köln

ART-Kolonne 4

Zwischenstopp

Weitere Projekte

Öffentliche Interventionen & Performances

Mobile künstlerische Aktionen, ortsbezogene Projekte und interdisziplinäre Kooperationen gehören zum künstlerischen Repertoire.

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