
Berlin · 2009
Feuerengel und 12 Meter hoher „Schrott“-Weihnachtsbaum in Berlin. Feuer, Höhe, Stadtbild und industrielles Material treffen aufeinander — keine bloße saisonale Dekoration, sondern eine raumgreifende Intervention.



Konzept
Eine urbane Winterintervention, die das Thema Weihnachten mit industrieller Ästhetik konfrontiert. Der Baum besteht vollständig aus Industriefundstücken und Schrottteilen — kein geschmückter Tannenbaum, sondern eine 12 Meter hohe Stahlkonstruktion, die die Semantik des Weihnachtsbaums aufnimmt und umprägt.
Begleitet vom Feuerengel entsteht eine temporäre Installation, die den öffentlichen Raum Berlins für einen Moment in eine andere Wahrnehmung versetzt. Feuer, Höhe, Stadtbild und industrielles Material erzeugen eine Spannung, die weit über das Saisonale hinausweist.
„Aus dem Projekt wird keine bloße saisonale Dekoration, sondern eine raumgreifende Intervention.“
Projektverlauf
Entwicklung der Baumstruktur aus gesammelten Industriefundstücken. Das Konzept: ein 12 Meter hoher Weihnachtsbaum aus Schrott — kein dekoriertiver Baum, sondern eine raumgreifende industrielle Skulptur.

Schwertransport der 12 Meter hohen Stahlkonstruktion nach Berlin. Der Transport selbst wird zum Teil des Projekts — die sichtbare Bewegung eines ungewöhnlichen Objekts durch den städtischen Raum.
Kranmontage am Berliner Standort. Die Konstruktion erfordert präzise Planung und handwerkliche Ausführung. Das Gerüst des Baums besteht vollständig aus gesammelten Stahl- und Industrieteilen.
Feuerperformance mit dem Engel als Aktivierung der Installation. Feuer, Höhe, Stadtbild und industrielles Material treffen aufeinander und erzeugen eine temporäre urbane Intervention, die die saisonale Symbolik radikal umprägt.

Projektdaten
Beteiligte
Odo Rumpf
Künstler
Julia Siebert
Projekttext und Konzeptbeitrag
Beitrag
Julia Siebert hat zum Projekt einen textlichen Beitrag geleistet, der Konzept und Kontext der Berliner Intervention beschreibt.