
Werkgruppe Fahrzeuge · 2007
Schienenwagen
Ein Fahrzeug der Industriegeschichte, transformiert in skulpturale Erinnerung. Stillstand als Monument.
Jahr
2007
Höhe
3 m
Länge
6 m
Material
Cortenstahl · Eisenbahnfundstücke
Standort
Odonien, Köln
Dokumentation

Gesamtansicht in Odonien

Detail Konstruktion

Eisenbahnräder und Achsen
Konzept
Transport,
Spur,
Infrastruktur
Der Schienenwagen steht für die Bewegung, die nicht mehr stattfindet. Ein Fahrzeug, das zum Stillstand gekommen ist — aber in seiner Form die Logik des Transports, der Spur und der Infrastruktur bewahrt.
Eisenbahnräder, Achsen und Rahmenteile werden zu Trägern einer anderen Erzählung: Nicht mehr der Weg von A nach B, sondern das Stehen, Warten, Verstummen. Das Werk verbindet industrielles Gedächtnis mit skulpturaler Präsenz.
Als Teil der Werkgruppe Fahrzeuge teilt der Schienenwagen das Grundmotiv: Infrastruktur als Zeichen. Material, das einmal Funktion hatte, wird in eine neue Bedeutungsebene überführt — von der Bewegung zum Monument.
Das Werk in drei Dimensionen
01
Industriegedächtnis
Jede Komponente — Rad, Achse, Rahmen — trägt die Spuren industrieller Nutzung. Das Werk macht diese Geschichte sichtbar ohne sie zu verklären.
02
Stillstand als Form
Was einst rollte, steht nun fest. Der erzwungene Stillstand wird zur zentralen skulpturalen Aussage — Bewegung als Erinnerung, nicht als Gegenwart.
03
Raumzeichen
Die 6 Meter Länge und 3 Meter Höhe markieren den Raum von Odonien. Der Schienenwagen ist kein Objekt im Raum — er definiert ihn.
Standort
Odonien, Köln-Ehrenfeld
Dauerhaft im Skulpturenpark Odonien. Teil des Parcours durch das Gelände.
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