Großskulpturen · Klangkörper · 1993
Schlagwerk
„Aufstand im Schrottplatz 2"
Klangkörper, Aufstandsgeste, materialische Verdichtung. Das Potenzial von Schrottmaterial, sich gegen seine bloße Verwertung aufzulehnen.
Jahr
1993
Höhe
280 cm
Breite
230 cm
Tiefe
170 cm
Typ
Klangkörper · Skulptur
Maßstab
280
cm
Höhe
230
cm
Breite
170
cm
Tiefe
Konzept
Aufstand
im
Schrottplatz
Das Schlagwerk — vollständig: „Schlagwerk: Aufstand im Schrottplatz 2" — ist eine Grenzfigur zwischen Klangkörper, Aufstandsgeste und materialischer Verdichtung. Die Arbeit zeigt nicht einfach eine große Plastik, sondern verweist auf Klang, Rhythmus und die rebellische Energie des Materials.
Der Titel verweist auf eine Serie: Es gibt einen ersten „Aufstand im Schrottplatz". Diese Nummerierung zeigt, dass die Arbeit Teil eines größeren Zusammenhangs ist — einer Auseinandersetzung mit dem Potential von Schrottmaterial, sich gegen seine bloße Verwertung aufzulehnen.
Der Name „Schlagwerk" verweist auf die klangliche Dimension: Die Metallelemente können potentiell klingen — die Skulptur ist nicht nur Objekt zum Anschauen, sondern auch potentielles Instrument. Diese Verbindung von Skulptur und Klang durchzieht Odo Rumpfs Werk: Von den Projekten mit Musikern bis hin zu den Feuerperformances in Odonien.
Das Werk in drei Dimensionen
01
Klangkörper
Der Name ist Programm: Schlagwerk. Die Skulptur klingt potenziell — Stahl auf Stahl. Die akustische Dimension ist Teil der Konzeption, nicht Nebeneffekt.
02
Aufstandsgeste
Schrott, der sich aufbäumt. Material, das normalerweise verschwindet oder verwertet wird, erhebt sich zur Skulptur. Die Geste des Aufstands ist im Titel verankert.
03
Materialische Verdichtung
Die Elemente drängen sich zusammen — eine Verdichtung, die Energie speichert. Das Werk strahlt eine gehaltene Spannung aus, die zwischen Ruhe und Explosion liegt.
Dokumentation
Gesamtansicht 1993
Detail: Metallelemente und Konstruktion