Dinosaurier · Werkfamilie · 3 Varianten
Velociraptor
Alte Industrieanlagen und Dinosaurier haben eines gemeinsam: Sie hinterlassen Fundstücke — Knochen, Maschinenteile, Spuren vergangener Epochen.
Entstehung
Varianten
Material
Technik
Maße (V3)
Standort V3
Konzept
Urzeit aus Industriestahl
Der Velociraptor — schneller, flinker Raubsaurier der Kreidezeit — wird hier nicht naturgetreu rekonstruiert, sondern durch die Ästhetik industrieller Fundstücke neu interpretiert. Rost, Schweißnähte und Ausbrennspuren erzählen von einer anderen Zeittiefe.
Die Technik der Ausbrennarbeiten — Flamme formt Metall — verbindet die skulpturale Entstehung direkt mit der Gestalt des Tieres: kraftvoll, schnell, aus dem Feuer geformt. Im Odonien-Parcours begegnen sich Velociraptor 1 und 2; die dritte Variante lebt dauerhaft im öffentlichen Raum.
Werkfamilie
Drei Varianten
Velociraptor 1
Rundgang: Ausbrennarbeiten
Erste Ausführung der Serie — der Raubsaurier in angespannter Lauerhaltung, aus geschmiedeten und gebrannten Stahlteilen zusammengefügt.
Velociraptor 2
Rundgang: Ausbrennarbeiten
Zweite Variante — leicht veränderte Haltung und Gewichtung, dieselbe tektonische Kraft aus verbranntem und verformtem Industriestahl.
Velociraptor 3
Außenstandort
Dritte Ausführung der Familie — H 3 m, L 5 m. Dauerhaft im öffentlichen Raum in Schwabmünchen aufgestellt. Auch in Leverkusen ausgestellt.
Technik
Ausbrennarbeiten
Die charakteristische Technik der Ausbrennarbeiten prägt alle drei Varianten: Mit der Schneidflamme werden Stahlteile getrennt, geformt und neu zusammengefügt. Die Spuren des Feuers bleiben sichtbar — sie werden Teil der Oberfläche und erzählen die Geschichte des Entstehens.
Schneiden
Stahlteile werden mit der Schneidflamme aus dem Ausgangsmaterial herausgearbeitet.
Formen
Hitze und Druck biegen und formen das Material in die gewünschte Gestalt.
Fügen
Einzelne Elemente werden verschweißt — die Nahtstellen bleiben als Zeichen sichtbar.