
Solarskulpturen · Konzept · 2003
Kugelförmiges Energiezeichen — tags Rotation durch Photovoltaik, nachts Licht aus gespeicherter Sonnenenergie.
Konzept
2003
Höhe
800 cm
Kugeldurchm.
600 cm
Antrieb
Photovoltaik
Status
Entwurf
Ort
Businesspark Niederrhein
Konzept
Der Solarglobe ist ein Entwurf für ein Gesamtkunstwerk im Businesspark Niederrhein, Duisburg-Asterlagen. Die integrierte Photovoltaik lässt die Kugel tagsüber rotieren und beleuchtet sie nachts — solare Energie wird nicht nur technisch genutzt, sondern als sichtbares Zeichen in den Raum übersetzt.
Die Kugelform verweist auf Globalität, Vollständigkeit und den Kreislauf der Energie. Mit 600 cm Durchmesser und 800 cm Höhe ist der Solarglobe als weithin sichtbares Wahrzeichen konzipiert — ein Zeichen für erneuerbare Energie an einem Ort, an dem Industrie und Zukunft aufeinandertreffen.
Als Konzept steht der Solarglobe in der Tradition der anderen Solarskulpturen Rumpfs: Technik und Kunst verbinden sich, das Vergängliche (Sonnenlicht) wird zum Dauerhaften (Skulptur), das Unsichtbare (Energie) wird sichtbar gemacht. Der Solarglobe denkt diesen Ansatz in monumentaler Dimension weiter.
Das Werk im Tagesverlauf
Sonnenlicht → Strom → Rotation
Gespeicherte Energie → Licht → Nachtzeichen
Projektkontext
Der Solarglobe wurde als Teil eines größeren Gesamtkunstwerks für den Businesspark Niederrhein in Duisburg-Asterlagen konzipiert — demselben Gelände, auf dem das Projekt „Baustelle A" realisiert wurde.
Beide Projekte teilen die Grundidee: Industrie als Ausgangspunkt für künstlerische Überformung. Der Solarglobe sollte als weithin sichtbares Wahrzeichen die Energie-Vision des Parks verkörpern und den Kran aus „Baustelle A" als zweites großes Wahrzeichen ergänzen.
Geplanter Standort
Businesspark Niederrhein, Duisburg-Asterlagen
Konzipiert als Entwurf 2003. Das Werk wurde nicht realisiert, bleibt aber als Konzeptarbeit Teil des Gesamtwerks von Odo Rumpf — Skulptur als Idee, die Raum besetzt, bevor sie ihn physisch belegt.