
Skulpturgruppe Tiere · 2002
Hipparion
Das Urpferd — evolutionäre Vergangenheit in Stahl verkörpert.
Jahr
2002
Höhe
2,5 m
Länge
3 m
Material
Cortenstahl
Das Werk
Das Urpferd
Das Hipparion war ein dreizehiges Urpferd, das vor etwa 23 bis 2 Millionen Jahren die Erde bevölkerte — ein Vorfahre des modernen Pferdes, das noch nicht zur Einhufer-Form gelangt war. Odo Rumpf greift dieses evolutionäre Motiv auf und überträgt es in Cortenstahl.
Die Verkörperung eines animalischen Sieges über verlorene Einzelteile: Aus isolierten Metallteilen entstehen Präsenz, Haltung und Eigenleben. Das Hipparion zeigt nicht das moderne Pferd, sondern seinen Vorfahren — ein Verweis auf Urzeit und Evolution, der sich mit dem Thema der Dinosaurier-Skulpturen berührt.
Die Variante Hipparion am Wagen verbindet das Urpferd mit einem Gefährt — eine Kombination aus prähistorischem Tier und kulturhistorischem Artefakt, die auf die jahrtausendealte Verbindung zwischen Mensch und Pferd verweist.
Evolution und Industrie
Evolutionäres Motiv
- —Urpferd als Vorfahre des modernen Pferdes
- —Dreizehige Hufe statt Einhuf
- —Verbindung zur Urzeit und prähistorischer Fauna
- —Berührung mit dem Dinosaurier-Thema
Industrielle Umsetzung
- —Cortenstahl — Rostpatina als Zeitzeichen
- —Fundstücke als Ausgangsmaterial
- —Montage-Ästhetik und Schweißnähte sichtbar
- —Industriegeschichte trifft Urzeit
Dokumentation

Hipparion in Odonien

Seitenansicht mit Sockel

Variante: Hipparion am Wagen
Standort
Odonien, Köln-Ehrenfeld
Teil des Skulpturenparcours in Odonien. Öffentlich zugänglich bei Veranstaltungen und nach Vereinbarung.
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