
Skulpturgruppe Tiere · 2008
Hirsch
Majestätische Tierskulptur — industrieller Körper, organische Form.
Jahr
2008
Höhe
3 m
Material
Cortenstahl
Standort
Rimbach
Das Werk
König des Waldes aus Industriestahl
Der Hirsch verbindet das Motiv des Waldtieres mit industrieller Materialität. Das imposante Geweih — traditionell Symbol für Stärke, Würde und zyklische Erneuerung — wird hier aus Stahlelementen geformt. Die Spannung zwischen organischer Assoziation und technischem Material erzeugt eine eigenartige, monumentale Präsenz.
Mit 3 Metern Höhe übertrifft die Skulptur das natürliche Vorbild deutlich. Der Stahl-Hirsch ist keine naturalistische Darstellung, sondern eine Transformation: Das Tier wird zur Skulptur, das Organische zum Industriellen, das Vergängliche zum Dauerhaften.
Das Geweih — in der Natur jährlich abgeworfen und erneuert — wird im Cortenstahl paradoxerweise zur permanenten Form. Vergänglichkeit wird eingefroren. Das Symbol der Erneuerung wird zum Monument des Bleibens.
Dokumentation

Gesamtansicht — Rimbach

Detail Geweih und Körperbau
Standort
Rimbach
Dauerhafter Standort im öffentlichen Raum. Werk in Privatsammlung bzw. öffentlichem Aufstellungsort in Rimbach.
Verwandte Werke

