
Werkgruppe Mensch / Medien · Odonien-Parcours
Aliens
Das Fremde im Vertrauten — Figuren zwischen den Welten.
Werkgruppe
Mensch / Medien
Material
Industriefundstücke · Stahl
Standort
Odonien, Köln
Dokumentation

Aliens im Odonien-Parcours

Figur aus Industriefundstücken
Das Werk
Das Fremde
im Vertrauten
Die Aliens-Skulpturen verkörpern eine Grundspannung in Odo Rumpfs Werk: Sie sind erkennbar menschlich — aufrechte Figuren mit Kopf, Rumpf und Gliedmaßen — und doch fremd. Das Material verweigert sich der organischen Form, die Oberfläche bleibt industriell.
Der Name „Aliens" verweist nicht auf Science-Fiction, sondern auf das lateinische alienus: das Fremde, das Andere. Die Figuren sind Fremdkörper in mehrfachem Sinn — fremd gegenüber ihrem Umfeld, fremd gegenüber dem Betrachter, fremd gegenüber sich selbst.
Als Teil der Werkgruppe Mensch/Medien stehen die Aliens neben Nova, Golem und Walker — alle verbindet die Frage nach der menschlichen Figur, nach Identität und Fremdheit in einer von Medien und Industrie geprägten Welt.
Zwei Dimensionen
Menschlich
- —Aufrechte Haltung — Zweibeinigkeit als kulturelles Zeichen
- —Erkennbare Körperstruktur: Kopf, Rumpf, Gliedmaßen
- —Menschlicher Maßstab — Begegnung auf Augenhöhe
- —Gegenüber-Charakter — Skulptur als Gesprächspartner
Fremd
- —Industrielle Oberfläche — kein organisches Material
- —Fundstück-Logik statt Anatomie
- —Keine Mimik, kein Ausdruck, keine Identität
- —Unheimliche Präsenz — das Uncanny Valley in Stahl
Standort
Odonien, Köln-Ehrenfeld
Die Aliens sind Teil des Skulpturenparcours in Odonien. Im ehemaligen Industriegelände erhalten die Fremdkörper-Figuren ihren bedeutungsvollsten Kontext.
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